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Warum flexible Arbeitswelten jetzt strategisch entscheidend sind
Activity Based Working (ABW) entwickelt sich vom Trend zum strategischen Baustein moderner Arbeitswelten. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, hybride Arbeit, digitale Prozesse und begrenzte Büroflächen sinnvoll zu verbinden. Genau hier setzt ABW an: Statt festen Schreibtischen entstehen Arbeitsumgebungen, die sich konsequent an den Tätigkeiten orientieren, von Fokuszonen für konzentriertes Arbeiten bis hin zu kollaborativen Bereichen für Teamwork.
Richtig umgesetzt steigert ABW nicht nur Produktivität und Wohlbefinden, sondern wirkt sich messbar auf Mitarbeiterbindung, Employer Branding und Effizienz aus. Dieser Leitfaden zeigt, wie Unternehmen Activity Based Working anhand eines strukturierten 5-Schritte-Modells erfolgreich einführen und nachhaltig verankern.
Activity Based Working: Vom Hype zur strategischen Antwort für moderne Arbeitswelten
Der traditionelle Schreibtisch, der starr einer einzelnen Person zugeordnet ist, gehört in den modernen Arbeitswelten von heute der Vergangenheit an. Die Beschleunigung der Digitalisierung, der Aufstieg des Hybriden Arbeitens und die Notwendigkeit, knappe Büroflächen effizienter zu nutzen, stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Das Büro der Zukunft muss eine strategische Antwort auf diese Dynamik liefern.
Diese Antwort lautet Activity Based Working (ABW).
Doch Vorsicht: ABW ist weit mehr als nur Desk Sharing oder ein kurzlebiger Hype. Es ist ein ganzheitliches Organisationsprinzip, das Raum, Technologie und Kultur intelligent miteinander verbindet. Es ist die strategische Grundlage für ein flexibles Büro, das die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter fördert.
Organisationen mit hoher Workplace-Flexibilität berichten von einer 25 Prozent höheren Loyalität der Mitarbeiter. Über 85 Prozent der jungen Fachkräfte sehen die Wahlfreiheit des Arbeitsortes als entscheidendes Kriterium bei der Jobwahl an. Angestellte, die ihren Arbeitsort situationsbedingt wählen können, schätzen ihr mentales Wohlbefinden um bis zu 20 Prozent höher ein

Grundlagen des Activity Based Working: Definition und Zonen im Büro der Zukunft
Activity Based Working definiert die Büroraumplanung grundlegend neu. Statt einem Mitarbeiter einen festen Platz zuzuweisen, wählt dieser seinen Arbeitsort basierend auf seiner aktuellen Aufgabe. Der Leitsatz lautet: Der Raum folgt der Tätigkeit.
Das ABW-Prinzip: Wie flexible Arbeitsplätze die Produktivität steigern
Bei ABW wird die Bürofläche in spezialisierte Zonen unterteilt, um die unterschiedlichen Anforderungen des Arbeitsalltags zu erfüllen:
Fokuszonen
Abgeschirmte, schallisolierte Bereiche für hoch konzentrierte Einzelarbeit (Telefonboxen, Silent Rooms).
Kollaborationszonen
Flexible, technisch ausgestattete Räume für Teamarbeit, Workshops und Brainstorming.
Kommunikations- und Sozialzonen
Informelle Lounges, Küchen und offene Bereiche, die den spontanen Austausch und auch das Lernen fördern.
Regenerationszonen
Rückzugsbereiche für kurze Pausen und mentale Erholung.
Diese Zonen ermöglichen es den Angestellten, flexible Arbeitsplätze situativ zu wählen.
Beispiel: Die Atruvia AG hat Activity Based Working als zentralen Bestandteil ihrer New Work Strategie eingeführt und dies in einer eigenen Gesamtbetriebsvereinbarung verankert.
Statt nur physische Räume zu benennen, betonen sie die drei Säulen, auf denen ihr Ansatz basiert:
- 1Freiheit: Selbstbestimmung über Arbeitsort und -umgebung.
- 2Flexibilität: Anpassung an die Tätigkeit (Fokus vs. Kollaboration).
- 3Selbstbestimmung: Die Möglichkeit, effiziente Zusammenarbeitsformen und die passende Technik zu wählen.
Machen Sie den ersten Schritt
Ein Büro, das Effizienz steigert und Wohlbefinden schafft, beginnt mit einer klaren Planung. Wir entwickeln Lösungen, die Ihre Arbeitswelt langfristig erfolgreich machen.
Abgrenzung: Warum ABW mehr als nur Desk Sharing ist
Im Gegensatz zu reinem Desk Sharing, das primär die Flächeneffizienz maximieren soll, ist Activity Based Working ein strategisches Ordnungsprinzip. Es geht nicht darum, Plätze einzusparen, sondern darum, die Qualität der Arbeitsumgebung für jede Aktivität zu optimieren. Das flexible Büro im Sinne von ABW bietet Wahlfreiheit und damit Autonomie, während Desk Sharing ohne Zonierung oft zu Lärm und Frustration führt.
Hybrides Arbeiten optimal durch ein flexibles Büro ergänzen
Activity Based Working ist die perfekte Ergänzung zum Hybriden Arbeiten. Das Homeoffice wird zur Fokuszone für ungestörte Konzentrationsarbeit, während das Unternehmensbüro zum Ort für Kollaboration, soziale Interaktion und Unternehmenskultur wird. Das flexible Büro stellt sicher, dass jede Präsenz im Office einen Mehrwert liefert.
Praxis-Tipp
Fokuszonen vs. Desk-Sharing-Flächen: Platzieren Sie Fokuszonen nicht direkt neben der Kaffeeküche oder der Hauptverkehrsachse. Der physische Abstand symbolisiert und sichert die benötigte Ruhe.

Die vier Ebenen des Erfolgs: Voraussetzungen für die Umsetzung von Activity Based Working
Viele ABW-Projekte scheitern, weil sie nur die Möbel austauschen. Ein erfolgreiches Büro der Zukunft baut jedoch auf vier untrennbaren Säulen auf, die an das "Bricks, Bytes & Behaviour"-Modell angelehnt sind:
Ohne die Verschränkung dieser vier Ebenen bleibt der Mehrwert von Activity Based Working Theorie. Führungskräfte müssen das Konzept nicht nur tolerieren, sondern aktiv vorleben.
Technologie als Schlüssel: Mobile Arbeitsplätze und IoT in modernen Arbeitswelten
Die Technologie-Ebene (Bytes) ist der stille Motor des ABW. Nur wenn die IT nahtlos funktioniert, können Mitarbeiter ihren flexiblen Arbeitsplatz mühelos wechseln. Dazu gehören:
Mobile Infrastruktur: Laptops, Cloud-Zugriff, flächendeckendes WLAN.
Workplace Apps & Sensorik: Intelligente Raumbuchungssysteme, die die Auslastung messen und freie Plätze anzeigen. Dies unterstützt nicht nur die User, sondern liefert auch essenzielle Daten für die Büroraumplanung.
Kultureller Wandel: Führung, Vertrauen und Behaviour im flexiblen Büro
Die Kultur (Behaviour) ist die größte Herausforderung. ABW ersetzt physische Kontrolle durch Vertrauen.
Praxis-Tipp
Führung als Vorbild: Weisen Sie der Führungsebene keine festen Einzelbüros mehr zu. Wenn der CEO selbst den Team-Hub für Besprechungen nutzt, demonstriert dies Vertrauen und Akzeptanz für das neue Konzept von oben.
Gemeinsam Ihr Büro neu denken
Ob Neugestaltung, Umzug oder Optimierung, wir begleiten Sie Schritt für Schritt.
Der BAKB steht für zukunftssichere Konzepte, funktionale Lösungen und Räume, die begeistern.
Leitfaden für die Umsetzung von Activity Based Working: In 5 strategischen Schritten zur optimalen Büroraumplanung
Der Wandel zum Activity Based Working ist ein strukturierter Prozess. Wir führen Sie durch die entscheidenden Schritte:
Schritt 1: Analyse & Datenerhebung – Die Basis für flexible Arbeitsplätze
Bevor auch nur ein einziger Schreibtisch verschoben wird, benötigen Sie Daten.
Praxis-Tipp
Folgen Sie dem Pareto-Prinzip (auch 80/20-Regel der Analyse): Finden Sie heraus, welche 20 Prozent der Tätigkeiten 80 Prozent der Zeit einnehmen. Bei vielen Unternehmen ist es fokussiertes Lesen/Schreiben und geplante 1:1-Gespräche. Konzentrieren Sie Ihre Büroraumplanung auf diese Kernbedürfnisse.
Schritt 2: Konzept & Zonierung – Bedarf in ein flexibles Büro übersetzen
Auf Basis der Analyse erfolgt das Design Ihres flexiblen Büros.

Schritt 3: Pilotphase & Feedback – Activity Based Working testen und validieren
Führen Sie das neue Konzept nicht über Nacht flächendeckend ein.
Schritt 4: Einführung & Kommunikation – Change Management in modernen Arbeitswelten
Der Erfolg hängt von den Menschen ab. Die Einführung von Activity Based Working ist zu 80 Prozent Kommunikation.
Schritt 5: Monitoring & Optimierung – Den langfristigen Erfolg im Büro der Zukunft sichern
Activity Based Working ist ein lebendiges System.
Erfolgsmessung: KPIs für Activity Based Working belegen
Wie belegen Sie, dass die Investition in Ihr Büro der Zukunft erfolgreich war?
Die Messbarkeit des Erfolgs ist entscheidend für die Akzeptanz des Managements. Relevante KPIs umfassen:
Setzen Sie auf Workplace-Analytics-Tools und regelmäßige Befragungen, um fundierte Daten zu erhalten.
Praxis-Tipp
Fragen Sie spezifisch: Fragen Sie in der Mitarbeiterbefragung nicht nur nach der allgemeinen Zufriedenheit. Stattdessen:
Nur so erhalten Sie verwertbare KPIs.
Ihr Büro von morgen: Starten Sie jetzt
Mit dem BAKB erhalten Sie ein ganzheitliches Konzept von der Bestandsaufnahme über individuelle Planung bis zur Umsetzung.
Fazit: Activity Based Working als strategisches Investment
Activity Based Working ist das strategische Werkzeug, um Ihr Unternehmen fit für Hybrides Arbeiten und moderne Arbeitswelten zu machen. Es ist eine Investition, die in Produktivität, Mitarbeiterbindung und Flächeneffizienz resultiert.
Der Weg zum flexiblen Büro erfordert Mut zur Veränderung, vor allem aber eine ganzheitliche und datenbasierte Büroraumplanung. Verlassen Sie sich nicht auf reine Spekulationen oder das Kopieren anderer Unternehmen.
Der erste Schritt ist die Analyse.
Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihren tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und einen maßgeschneiderten, strategischen Leitfaden für Ihr Activity Based Working-Projekt zu entwickeln.
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